Scena del recital "Robert a Clara, Clara a Robert": Lieder di Robert Schumann trascritti per pianoforte solo dalla consorte Clara; serata con musica e declamazione dei testi poetici (omessi dall'esecuzione al pianoforte solo) in tedesco e in traduzione italiana.

 

NELLA STESSA STANZA

Scoprirsi a casa nella musica, nelle parole, nei luoghi di Schubert

Alessandro Tenaglia

fortepiano - letture

 

Nella sala del concerto sono allestite opere pittoriche di Alessandro Tenaglia.

 

 

"La voce di Mignon" di Alessandro Tenaglia, è uno dei romanzi più strani che si siano mai visti.

E' un romanzo storico-pedagogico? E' un romanzo sulla sensualità della musica (e dei musicisti)? E' un'introduzione in forma romanzata al romanticismo tedesco più esemplare (Goethe+Schubert)? E' un esercizio postproustiano di esplorazione della memoria per sprofondamenti successivi?

Probabilmente tutto questo insieme, e magari qualcosa d'altro. Fatto sta che riesce, imprevedibilmente, a essere un romanzo avvincente e fascinoso.

Il merito è molto della scrittura, analitica ma leggera, lenta ma coinvolgente, pudica ma disponibile alla commozione e alla fisicità.

 

Giulio Mozzi

 

 

 

 

 

"LA VOCE DI MIGNON - viaggi nel canto tra Goethe e Schubert" ha ricevuto una
MENZIONE SPECIALE

nell'ambito del Premio Internazionale "Via di Ripetta" di
Roma - IV edizione, Accademia di San Luca in Roma, 10 marzo 2001.

Der Leopoldsberg ist ein Hügel, der sich klar vom Donauufer bis hin zum Stadtrand von Wien erhebt. Die bewaldete Erhebung verdankt ihren Namen Kaiser Leopold II., welcher von dessen Spitze her die Verteidigung gegen die Belagerung durch die Türken des Jahres 1683 führte, und als ausgezeichnetem Strategen gelang es ihm, sie zu schlagen und endgültig zurückzudrängen. Vom Leopoldsberg her breitet sich fortan die Freiheit von der türkischen Gefahr über ganz Kontinentaleuropa aus.

 

Heute liegt eine friedliche Kirche im typisch österreichischen Barock auf jenem kriegsumkämpften Gipfel, und direkt daneben lädt eine gastfreundliche Stube eher Ausflügler als Pilger auf eine Tasse Kaffee oder klassisch wienerisches Gebäck in einem warmen, nicht übertrieben gepflegten Raum mit hübschen Fenstern ein, welche einen wunderbaren Blick auf die Donau und die Stadt bieten. Ein schöner, gepflegter Park wirft seine Schatten auf all die Bänke, die den Blick in alle Richtungen schweifen lassen, weit offen bis zum Horizont auf den sanften Lauf der Donau gen Westen, auf die Ebene jenseits des Flusslaufs im Norden, und gen Osten und Süden auf die große Hauptstadt, deren Hauptbauwerke man von hier aus sieht, und von der man mit nur einem einzigen Blick einen Vorgeschmack des friedlichen Miteinanders von Altem und Modernem erhält, kühn und scherzhaft gleichermaßen, so wie es nur in Wien anzutreffen ist, nicht frei von einer gewissen Schwerfälligkeit, doch stets bemüht um Wirkung und ein Lächeln.

 

Just am Fuße des Leopoldsbergs beginnen die Gabelungen des Flusses in den Donaukanal, die Wien und die verkommen geglaubte Leopoldstadt eingeschlossen, die den zahlreichen Juden der Stadt an der Stelle einen Unterschlupf bieten sollte, die durch ihre natürliche Lage für Hochwasser am offensten war, ganz Wien also, nach Jahrhunderten endlich vor jeglichem Risiko von Überschwemmungen schützen. Der ursprünglich gewundene Flusslauf ist heute ein beschaulicher kleiner See, der ein Wohnviertel mit bürgerlichen, kleinen Villen schmückt, auf ihm schwimmen Dutzende fröhlicher und pathetischer Segelboote, die jüngste Ausprägung des ewig österreichischen Biedermeier.

 

Parallel zum Lauf des Flusses und seines Kanals schickt eine Autobahn ihre Geräusche zum Gipfel des Hügels, und ein jedes Auto, das vorüber fährt, hinterlässt sein ganz eigenes akustisches Merkmal, auch wenn es wie eine Ameise im Strom mit noch tausend anderen dahin zieht, bald in diese, bald in jene Richtung, stets in geordneter Bahn, um denjenigen, der es vergessen haben sollte – was in Wien stets sehr leicht passiert – daran erinnert, dass die Zeit unaufhaltsam der Zukunft entgegen eilt.

 

Michael hatte mich bei der ersten Wärme, an einem strahlenden Frühlingstag, dort hinauf gebracht, es war ein normaler Werktag, an welchem niemand in der stets geschäftigen Hauptstadt die Zeit hatte, einen Ausflug zum Umherschlendern in die Vororte zu machen. Michael ist ein phantastischer Fremdenführer für Wien, die Stadt, die er schon als Student, als er mit 17 Jahren dort ankam, hasste, und die ihn mit ihrer Langsamkeit und Unerschöpflichkeit in ihren Bann geschlagen hat. In Wien ist er zum Mann geworden und ließ sich nach und nach von jener lebhaften Trägheit überzeugen, die es einem immer erlaubt, einen Kaffee trinken zu gehen, und die dennoch niemals ihren Fluss beharrlicher Energie gegen die normale Zeit unterbricht. In Wien ticken die Uhren anders als in jedem anderen Teil Europas, vielleicht sogar anders als in jedem anderen Teil der Welt, und das Paradoxon der müßiggängerischen Jagd nach jedem Vergnügen und allem Schönen, gepaart mit der Zweckmäßigkeit jeder nützlichen Geste zum materiellen Wohlstand, nimmt in den Menschen Gestalt an, die nur hier einen zugleich weichen und unglaublich entschlossenen Charakter haben, jedoch ohne die Unausgewogenheit, die dies in jeder anderen Situation mit sich bringen würde, und die aus diesem Wesenszug einen Ort machen, wo der Esprit zu Hause ist. Michael nahm mich mit, um den Leopoldsberg anzusehen, nachdem er mir den ganzen Rest gezeigt hatte; nach einer Reihe von winterlichen Besuchen, ein Ausflug in der Sonne, um alles in hellem Tageslicht und aus der richtigen Entfernung und dennoch von innen heraus zu betrachten. Der Leopoldsberg ist in der Tat ein Teil der Stadt, er liegt nicht außerhalb von ihr: Er ist der exzentrische Standpunkt, der das Wiener Herz rettet.

 

Die Geräusche stiegen von der Straße her bis auf den Hügel hinauf auf. Die sonst so gewohnte Raserei der zwanghaften Bewegung war, von hier betrachtet, etwas ganz anderes: Ein Spiel, ein bizarrer Schmuck, ein Perpetuum Mobile, das sich scheinbar ohne Sinn aus sich selbst heraus nährt, ein Zusammenspiel von harmlosen Kleinigkeiten. Wenn er sich mittendrin befand, fuhr er oft wie besessen durch die Straßen. Zu Hause bleiben konnte er einfach nicht, und in diesen Fällen musste er einfach hinaus. Draußen jedoch veränderte er allein die Dimension seiner Umgebung, nicht hingegen die Feindseligkeit, die sich in den Geräuschen und den Leuten sogar noch vervielfachte, zumindest gelang es ihnen, ihn von seinem unendlichen Umherirren ohne Sinn abzulenken. Und er streifte umher, indem er darauf wartete, endlich zu begreifen, was auf der Straße los wäre.

 

Beschleunigungsgeräusche

 

frisierte Motorroller

 

verschiedenes Hupen

 

eines direkt hier

 

im Ohr

 

ein Schritt hinunter vom Gehsteig

 

dieser Gestank

 

überall

 

kranke Hitze des Asphalts

die Gesichter die in die Schaufenster blicken

 

nutzlos immerdar

 

die in blendenden Lichtern verlorenen Blicke

 

niemand wach

 

alle wollen etwas kaufen

 

in dem Lärm

 

mit den überflüssigen Kleidern

 

mit den eng an sich gedrückten Taschen

 

eine Invasion von allenthalben.

 

ich laufe

 

ich sehe nur wirre Geschichten

 

geschminkte Gesichter

 

verlorene Blicke.

 

Wie meiner der nicht sieht.

 

Und das schwere Atmen in dieser verwesenden Luft.

 

Was für eine Jahreszeit ist eigentlich?

 

Schwer. In diesem aufdringlichen Lärm, dieser Abgasgestank überall, diese stets so fremden und düsteren Gesichter, die er überall sah. Und wieder lief er wie betäubt, ohne sich genau zu erinnern, wo er einen Moment zuvor gewesen war, ohne zu recht zu wissen, warum er lief oder wohin er ging. Zuhause konnte er nicht bleiben, und in diesen Fällen musste er einfach hinaus. Draußen jedoch veränderte er allein die Dimension seiner Umgebung, nicht hingegen die Feindseligkeit, die sich in den Geräuschen und den Leuten sogar noch vervielfachte, zumindest gelang es ihnen, ihn von seinem unendlichen Umherirren ohne Sinn abzulenken. Es war so offensichtlich: Alles bewegten sich ohne Sinn!

 

An jenem Tag war er hinuntergegangen, er wusste nicht wie. Doch wurde ihm sein Laufen bewusst. Es war eben jenes Laufen, das er immer zusammen mit allen anderen in der Stadt tat. Von oben her gesehen, gab es eine Ordnung. Die Ströme der Autos waren klar sichtbar in den Straßen, und ein jedes Element herrschte über die anderen. Jedes noch so chaotische Detail war von hier oben aus logisch, und das Schema ließ sich flüchtig erblicken. Ja, es war sogar richtig unterhaltsam: Spiele sind immer unterhaltsam! Und seine Ängste schmolzen endlich dahin, und dieses ganze Durcheinander schmückte sich mit dem Kleid der Lebenskraft. Und mit dieser Lebenskraft schien auch der Raum zur Erholung ans Tageslicht zu treten: Er war draußen und sah sich um, und mit einem Mal konnte er zur Ruhe kommen, ja sogar lächeln.

 

Sie saßen auf einer Bank, von wo aus das Land, der Fluss, die Stadt, die Sonnenstrahlen durch die Blätter zu sehen waren, und die Tränen begannen zu glitzern, als sie Michaels Augen trafen. Er wusste, dass es der richtige Moment war, mich zum Leopoldsberg zu bringen. Und ohne Worte berührten sich die Hände, die Wärme in dieser Geste spiegelte sich in dem Augenblick wieder. Die Zeit in Wien, in meinem Wunschdenken schon vor 25 Jahren in einem Aufsatz auf dem Gymnasium ausgedrückt, hatte all dies schon vorweggenommen, um mir den Sinn des Ziels meiner Hoffnungen zu geben, und sich in einem ganz unerwarteten Augenblick manifestiert. Und süß erwärmte Michaels Hand die Zärtlichkeit für einen Jungen, der gerade hier etwas erlebte, von dem er wusste, dass es früher oder später eingetroffen wäre, wobei er jedoch oft die Hoffnung darauf verlor. Es war alles da, jener Frieden, der die Bewegung der Dinge beobachten und deren Mechanismen erkennen konnte, und folglich außerhalb von ihnen zu stehen, jedoch ohne Feindseligkeit, sich die Zeit damit zu vertreiben alles anzuschauen, heiter, in der angenehmen Wärme eines Frühlingstages und des Treffens von Händen und offener Wärme einer gegenüber dem anderen.

 

Nachdem der letzte Tropfen jener Zärtlichkeit und jenes Friedens genossen war, der Abstieg entlang des von einem sanften und gestutzten Wald bestandenen Hangs, dort wo jede einzelne Kurve des Weges die Gelegenheit zu einer Umarmung gibt. Die Geräusche kamen näher, doch die Bäume dämpften sie noch, und die Anmut des Parks verbirgt endgültig den kriegerischen und tapferen Ursprung des Ruhmes jenes Ortes. Der letzte Krieg wurde von einer jeden unterdrückten Seele gegen Türken am Leopoldsberg geführt, und jetzt genießt man die Frische und den Schatten, in welchen jede Intimität ihre zarten Vergnügungen findet.

 

Rasch der Abstieg bis hin zu dem kleinen antiken Viertel am Fuße des Hügels. Ein – zumindest bei Sonnenuntergang – entzückender kleiner Platz, etwas abseits vom Verkehr der Hauptstraße, welche ihn mit dem Stadtzentrum verbindet. Ein Balkon über einem Törchen und eine Gedenktafel: Hier erklang zum ersten Male die bekannteste Melodie jenes Sohns von Venedig, der noch heute der echteste alles Wiener ist:

 

Leise Flehen meine Lieder durch die Nacht zu dir …

 

 

 

 

 

 

P

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoritratto

 

 

 

Alessandro Tenaglia - Martina Casetta

Mozart, Clara Wieck Schumann, Beethoven

Oratorio dei Boccalotti, Vicenza

 

 

 

 

Roberta Guidi - Giovanni Petrella- Alessandro Tenaglia

Brahms

Teatro Olmipico - Vicenza

 

Alessandro Tenaglia - Laura Antonaz (soprano)

Liederabend: Haydn, Mozart - Villa Trissino, Vicenza

 

 

 

Alessandro Tenaglia, Laura Antonaz, Sergio Foresti

Liederabend: Schumann - Palazzo Trecchi, Cremona

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alessandro Tenaglia - Bianca Simone (mezzosoprano)

 

 

 

 

 

 

 

 Estratti dal Romanzo "La voce di Mignon - Viaggi nel canto tra Goethe e Schubert"
  

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  CONOSCI TU IL PAESE DOVE FIORISCONO I LIMONI, NEL VERDE FOGLIAME SPLENDONO ARANCE D'ORO UN VENTO LIEVE SPIRA DAL CIELO AZZURRO TRANQUILLO È IL MIRTO, E SERENO L'ALLORO LO CONOSCI TU BENE? LAGGIU', LAGGIU' VORREI CON TE, O MIO SIGNORE, ANDARE!

CONOSCI TU LA CASA? SU COLONNE RIPOSA IL SUO TETTO LA SALA SPLENDE, RIFULGONO LE STANZE, STATUE DI MARMO IMMOBILI MI GUARDANO: MA A TE, POVERA BIMBA, CHE HANNO FATTO? LO CONOSCI TU BENE? LAGGIU', LAGGIU' VORREI CON TE O MIO SIGNORE, ANDARE!

CONOSCI IL MONTE, IL SENTIER CHE GIRA NELLE NUVOLE? CERCA IL MULO LA STRADA NELLA NEBBIA NELLE GROTTE SI CELA LA STIRPE DEI DRAGHI LA ROCCIA PRECIPITA, SU DI ESSA IL TORRENTE: LO CONOSCI TU BENE? LAGGIU', LAGGIU' PORTA IL SENTIERO; SIGNORE, ANDIAMO!

Chi mai dice questi versi ispirati all'inizio del terzo libro del Wilhelm Meister? Chi prova tanta nostalgia? Chi è questa "povera bimba"? Ma prima di chiedersi chi, la nostalgia è contagiosa, e il desiderio di vedere questi limoni e queste arance immersi nella brezza profumata, di calcare il pavimento di quella sala con le sue colonne solide e protettive, di dimenticare il dolore provato ha sommerso la semplice curiosità di sapere chi sta formulando così bene questo nostro sentimento, e per un attimo siamo andati anche noi per quel sentiero. È Mignon. La creatura che non parla. Mignon è la seconda figura di una trinità archetipica, che nel Romanzo di Wilhelm Meister viene a costituirsi. Wilhelm, Mignon e

 

 

anche se il pianto di Magda veniva solo in parte e a fatica inghiottito; intanto arrivò il taxi che le aveva chiamato, quindi affabilmente la congedò. Mai Magda aveva avuto tanto bisogno di qualcuno. Tornò sola nel suo bell'appartamento e si tolse le perle dal polso. Continuò a piangere. La sua cameriera era imbarazzata, Magda ancor di più, e le diede una settimana di riposo. Il pianto non la lasciò per tre giorni interi, interrotto solo dal sonno artificiale dei tranquillanti. Lostshine era pienamente soddisfatto dell'ultima tappa del suo lavoro con Magda, e gli venne un appetito da leone; andò a pranzo fuori e si concesse anche un giro in centro. Non telefonò mai a Magda: del resto lei sapeva bene che lui era solo un insegnante di canto. Un mese più tardi, proprio il giorno del consueto appuntamento con la sua allieva, che stranamente tardava, ricevette una lettera. Maestro Lostshine, non so cosa pensare e cerco solo di capire. La cameriera di mia madre mi ha chiamato allarmata tre settimane fa, dicendomi che dovevo correre a casa, che mia madre aveva insistito perché lei si prendesse qualche giorno di libertà, ma che l'aveva vista sconvolta. Quando sono entrata in casa l'ho trovata sul suo letto con il viso imbrattato dal trucco sciolto dalle lacrime, una gran quantità di fogli scritti disordinatamente, una boccetta di tranquillanti quasi vuota. Non si svegliava ed ho pensato al peggio, ma in ospedale mi hanno detto che non si trattava propriamente di un tentativo di suicidio: le caratteristiche erano verosimilmente quelle più semplici di un eccessivo uso di barbiturici. Non è stato difficile salvarla, ma il suo pianto al risveglio ricominciò senza lasciarla. Lei stessa mi ha chiesto di trovarle un buon terapeuta, e sta già meglio: non piange più in quel modo incontrollato e senza sosta, e non usa psicofarmaci. Ho letto i fogli che ha riempito nei giorni della crisi, e vi ho trovato verità sconcertanti sul periodo della sua prigionia in campo di concentramento. Non c'è limite all'umana cattiveria, mia madre ha dovuto subire cose che abbattono una donna matura, e lei era solo una bambina, per non dire del suo sentirsi abbandonata da sua madre che faceva finta di non vedere. In quei fogli c'erano continui riferimenti alle sue lezioni, e ripetuti collegamenti tra questi lontani e drammatici avvenimenti tornati

 

 

Il primo Lied di Mignon è l'unico dei quattro per cui Schubert abbia scritto una sola versione, ed è curioso notare come, mentre per Goethe sia "Kennst du das Land" il primo momento poetico di Mignon, non lo sia invece per Schubert, che considera primo "Nur wer die Sehsucht kennt". Non è ardito supporre che la scelta schubertiana nasca dall'identificazione assoluta di Mignon nella Sehnsucht, nella nostalgia senza risposta, di cui peraltro "Kennst du das Land" è già espressione completa, anche se connotata più visivamente che intimamente. Schubert segue alla sua maniera le indicazioni date da Goethe in quella specie di didascalia con cui descrive il primo momento vocale di Mignon. Il primo verso viene da Schubert impostato solennemente, quasi un corale in cui il pianoforte ripete la linea del canto armonizzandola, linea costruita in LA maggiore che si apre dal terzo grado e si conclude alla doppia dominante quattro battute oltre, con i picchi più acuti su un comodamente sonoro MI dove cadono le parole "Land" e "Citronen". Il secondo verso parte in maniera identica al primo, ma già in coda alla sesta battuta arriva un inatteso cambiamento, un accordo di DO maggiore in terza e sesta che apre ad un picco più elevato per la linea melodica nella settima battuta, dove la melodia si apre ad un FA acuto sulla parola "Orangen" e poi scende a confermare la nuova tonalità, quella di DO maggiore, a conclusione del verso all'ottava battuta. La distanza e la mancanza di parentela tra il LA maggiore d'impianto e questo curioso DO maggiore raggiunto così presto danno la dimensione dello stacco espressivo tra la solennità iniziale ed il nuovo clima espressivo scelto dal musicista per il terzo verso. Una specie di filastrocca infantile nasce dalle terzine che si dipanano liquide nella parte pianistica, una semplice scala discendente dal SOL al DO ripetuta due volte e conclusa da un ritorno al MI, per dipingere musicalmente quest'arcadico dolce venticello. Ma notiamo subito che, essendo questo un Lied strofico, questo stesso motivo infantile sarà usato per il terzo verso della seconda strofa, molto meno serafico di quello della prima strofa: "Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:" un'infanzia raggelata dallo sguardo immoto di statue poco amiche.

 

 

nulla possa uguagliare la perfezione dei suoi Lieder. È incredibile quanto Schubert abbia scavato nella sua anima per dar vita musicale a Mignon, e le varie versioni dei suoi Lieder riservano scoperte infinite. Mi piacerebbe molto parlarne con te. È proprio come dice Adriano: non sono in due, sono insieme, e non è molto importante perché o per quanto tempo. Sono insieme in quel momento e questo basta. Mentre Waldi ascolta, il suo pensiero, senza staccarsi dal racconto del sodale, va alle sue personali vicende, quelle che lo tormentano e lo fanno vivere nella paura di impazzire, e per la prima volta si trova a guardarle un po' più a distanza. Eccole finalmente chiuse in una bella cornice, larga, ornata di fregi antichi e dorati, e non possono più debordare. Adriano si interrompe, chiedendogli se lo annoia. Waldi si alza sorridente e si avvicina a lui. Arriva ad un passo. Adriano lo guarda sornione e sorridente. Si abbracciano e si baciano. Nell'abbraccio le mani di Adriano cercano sotto la camicia, e così quelle di Waldi. Si trovano a rotolarsi sul pavimento della terrazza, tra i vasi e le macchie di cera. Si liberano dei vestiti. La pelle dell'uno contro quella dell'altro, con la carezza del morbido vello del torace e delle membra. Un grande, benefico calore. Il bacio è infinito. Adriano si muove morbido su di Waldi. Il movimento diventa sempre più ritmico e accelerato. Waldi è completamente perso nell'abbraccio. Il bacio ancora eterno. Adriano sempre più continua nel suo incalzare e si mischiano i due sudori. Waldi aspetta che Adriano finisca, ma non vuole che succeda mai. Un ultimo scatto. Il bacio ancora più profondo. Il respiro di Adriano che si ferma e poi si espande. Un tepore umido e cremoso sulla pelle del ventre. Un odore inconfondibile e confortante. Il bacio si commiata con un ultima carezza delle labbra. Adriano rotola e viene a stendersi al fianco di Waldi. Due gemelli, identici, pieni di vita, inondati dal sole, che riposano felici. Dei passi dallo scalone. Adriano lascia Waldi per andare incontro a Laura. Il sole non è mai stato così splendente. Waldi si passa le mani sul viso guardando il lago e gli sembra che la sua pelle sia distesa come se avesse dieci anni di meno. Venticinque anni di meno. Ma è tutto diverso. Adesso tutto è bello. Non aveva mai provato quella totale soddisfazione, quello star bene con se stesso e col suo gemello. È la signora con cui lui e Adriano avevano giocato durante la cena. È sempre bellissima ma molto diversa, come solo le donne naturalmente eleganti sanno diventare cambiando d'abito e di pettinatura senza tradirsi. Ha un modo di camminare talmente slanciato in alto che sembra sfiorare il pavimento, come le donne centrafricane, e i suoi movimenti sono lenti e fluidi come se galleggi nell'aria. Il viso è senza trucco, tranne che per un po' di rossetto delicato, e la sua pelle luminosa dà risalto al suo sorriso incorniciato nei capelli neri sciolti. Buon giorno. Sono molto contento di vederla. Non mi pare il caso di darci del lei. Si, effettivamente sarebbe strano dopo ieri sera. Adriano ci ha preparato la colazione. Vuoi cantare i Lieder di Mignon, quelli di Schubert, con me? Sei uno che non perde tempo! Sai che le signore di solito vogliono essere corteggiate. Si, ma quello l'ho fatto ieri sera, e non sapevo ancora chi eri. Ora lo so. Adriano e Waldi non sono diversi da come si sono trovati alla fine del loro bacio. Nudi, con i segni e gli umori dell'amore addosso, accolgono la loro amica e parlano con lei tranquillamente. Waldi sembra potersi guardare da fuori, e può vedere come uno spettatore al cinema che tutto questo succede.

 

 

i granelli ballano nel sole quanti se ne vedono fanno a gara a chi arriva più tardi sul pavimento questo gira e si rialza e poi cade e risale l'altro va dall'altra parte nessuno mi può capire il sole come mi scalda voglio volare da qui sul terrazzino di fronte c'è Franco ma non è tanto simpatico ma ha tante macchine e poi possiamo volare da Renata che non la capisce nessuno ma è buona nessuno capisce niente vogliono solo che non disturbi la luce fa brillare i granellini sono stelle e lucciole accese di giorno sto bene qui steso il pavimento è lucido è uno specchio e si beve tutta la luce e la ributta fuori voglio andare su un granello di polvere e non fermarmi mai la maestra non mi dice mai niente sono bravo o forse no ma quando si arrabbia con gli altri mi fa paura non voglio farla arrabbiare quei due granelli fanno ad acchiapparello e poi c'è anche quell'altro sono allegri e brillano voglio essere come loro e non fermarmi da nessuna parte ma se mamma si arrabbia cosa posso fare non deve arrabbiarsi io sono bravo e volo via da qui e vado al mare e poi in montagna e corro dietro al cane e poi sull'aquilone e poi su fino al cielo e poi riscendo e vengo qui a trovarmi mentre sto sul pavimento a guardare i granelli di luce che ballano voglio che non cambia niente solo stare qui con le lucciole del giorno ma mamma non deve accorgersi sennò si arrabbia che sporco i vestiti e che sporco le mani ma io sto bene sporco lei vuole che mi lavo ma non posso più stare con le altre lucciole nel sole e io voglio volare con loro incontro al carro che deve tornare a portare tutte le cose e i giochi e le poltrone dove è finito lui adesso sorride ma non torna e mi lascia qui ma io andrò da lui e nel cielo ballerò con le lucciole nel sole sono lucciole speciali di desideri che volano in cielo e mamma mi vuole qui sennò lei si dispiace e io non voglio farla dispiacere io volo alla finestra di Carlo che ha la mamma con gli occhi di cielo e il papà che non ci vede ma loro sono lì e mi aspettano e poi volo da Giorgio che vuole sempre il mio gioco ma non è cattivo e poi torno qui e prendiamo una stellina e voliamo fino alla montagna e poi a fare un bagno al mare e lui non torna mai e mi lascia qui e io che ci sto a fare se lui non c'è e io volo in cielo e poi resto con lui e vado in giro col suo carro incontro al sole e gioco con lui che ride ma non lo sento che voce ha però ha lo sguardo buono è grande e mi vuole bene ma mamma anche mi vuole bene e se la lascio lei si dispiace perché non ci sono tutti e due io volo e torno e rivolo e ritorno e le lucciole che ballano e il caldino sulla schiena come sto bene ecco che arriva e stavolta si ferma no invece passa come al solito ma una volta prendo il granello che brilla di più e volo su nel cielo e gli corro dietro e lui non può più lasciarmi e mamma resta sola e lei si dispiace e io che faccio nessuno sa che io posso volare via ma se lo faccio che succede tanta gente non capisce che me ne vado sul carro loro vedono solo che me ne cado sul terrazzo in basso ma quello non sono io ma loro non lo sanno che me ne vado sul granello e poi sul carro ma poi lì mamma non c'è e io come faccio poi lei piange e urla e allora si mettono a urlare non posso sentire gli urli e mamma è sempre di là che fa le cose e io sto a guardare la polvere nel sole e sto nella polvere così un po' alla volta imparo come fa a volare e poi volo via ma poi non lo faccio voglio che torna ma lui non torna perché l'ho fatto arrabbiare e non mi parla più ma io glielo dico che non volevo e mamma se io volo via lei si dispera ma come faccio a dirgli che io gli voglio bene lui è arrabbiato e non posso farci niente chissà se volo via poi il carro va troppo veloce e io non ce la faccio e non torna e io sto qui e non volo e ... Waldi, che fai? Fatti sentire. Waldi dai dove sei, devi fare i compiti, è ora, poi sennò non li finisci, Waldi...

 

 

suoni provocano in chi era davanti ai suoi occhi che per la reale percezione uditiva. Piangeva un pianto sconosciuto, solo in quello scompartimento del treno per Bruxelles, quando una voce nell'altoparlante annunciava la necessità di una sosta fuori programma. Si era alle porte di Strasburgo, ma ancora in aperta campagna. Il treno si fermò mentre il suo pianto cominciava a calmarsi, e lui non sapeva proprio spiegarsi il motivo di quella sosta, visto che l'annuncio gli era completamente sfuggito, assordato dal suono dei suoi stessi singhiozzi e dal dolore di una perdita ormai definitiva e irraggiungibile. Nel suo pianto si faceva strada dentro di lui sempre di più il ricordo del sole della sua fattoria, non vedeva altro che quel sole accecante, e per contrasto un freddo sempre più crudo lo avvolgeva, quasi che il calore si stesse tutto condensando nel suo cuore mentre dalle sue mani, dalle sue gambe, dalle sue spalle spariva ogni possibilità di conforto. Ripensava ai momenti sempre odiati in cui andava a lavorare con suo padre, ma che erano gli unici in cui erano soli. Mai una parola. Non poteva ricordare la voce di suo padre, ma solo la mancanza di non averne mai sentito il contatto, di non aver mai provato il calore delle sue mani sul suo viso e sulle sue spalle. Guardò fuori dal finestrino. Era il momento in cui comincia il tramonto, ed il cielo si tingeva di rosa. Era tutto molto sereno e calmo, la campagna ordinata e distesa e senza nulla che ne turbasse l'equilibrio. A trenta metri dalla ferrovia una siepe di noccioli e alloro limitava un campo. Era molto fitta e sembrava quasi una striscia di bosco in miniatura. William fu catturato da quella siepe e si mise ad osservarla come fosse il limite del mondo. All'improvviso ne uscì una volpe, dal punto più lontano: correva fermandosi a tratti per guardare verso il treno. William la vide e restò ammaliato dalla sua corsa. Sembrava proprio che guardasse lui. Veniva verso di lui, non c'erano dubbi. Arrivata sotto il suo finestrino volse un attimo la testa in alto e i loro occhi si incrociarono. William conosceva bene quegli occhi. La volpe scappò via e si nascose nella siepe, e un attimo dopo William si ritrovò fuori dal treno, intento solo a ritrovare la sua volpe. Lei giocava con lui, si faceva vedere e poi si nascondeva, e William la rincorreva senza stancarsi. Il treno era ormai distante, ma era come se non lo riguardasse più. La volpe accorciava sempre le distanze, e si faceva vedere sempre più spesso. Infine uscì per l'ultima volta, l'undicesima, e si fermò a sedere davanti a William, a trenta metri di distanza. Lui si fermò un po' ansimante e si guardarono. Era certo: non sapeva come, ma era il suo cane del deserto che veniva a trovarlo, ora che era solo come non lo era mai stato. William si avvicinava lentamente ed il cane restava fermo, come se sapesse benissimo cosa succedesse. Arrivato a pochi metri, il cane entrò per l'ultima volta, la dodicesima, nel folto, ma lo fece con calma, e sembrava invitarlo a seguirlo. La siepe si allargava in quel punto in una boscaglia fitta ed intricata, e William dovette chinarsi molto per penetrarvi. Il cane lo precedeva di qualche metro e si voltava a guardare di tanto in tanto se il suo ospite riusciva a tenergli dietro, ormai costretto a strisciare su un fondo irto e vivo di foglie, fili d'erba, piccoli fiori, funghi, insetti, vermi, rami secchi,

 

 
Recensioni al romanzo  
IL PICCOLO - venerdì 30 aprile 1999

  "La voce di Mignon", prova d'esordio del trentottenne musicista Alessandro Tenaglia SFACCETTATO VIAGGIO NEL CANTO

Filo conduttore de "La voce di Mignon" è dunque la musica, una musica che investe di magiche suggestioni i personaggi del libro, dal maestro di canto William Lostshine, che con la sua tecnica raffinata ed il suo metodo rivoluzionario riesce a far entrare Magda in una condizione fisica ed emotiva del tutto anomala; ad Adriano il cui rapporto viscerale con la musica aveva costituito il vero motore della sua vita emotiva e intellettuale, sino a Saverio, Laura, Waldi; e allo stesso Tenaglia dalle cui pagine traspare quell'appassionato coinvolgimento, capace di rendere la sua scrittura fascinosa, a volte inquietante, e anche "oscura", sì da porre a Giulio Mozzi - autore della succinta presentazione del libro - l'interrogativo su cosa sia "La voce di Mignon": romanzo storico-pedagogico, oppure romanzo sulla sensualità (o viceversa, sulla razionalità) della musica.

g. pal.

 

FEDELTA' DEL SUONO - gennaio 2001

Il libro di ALESSANDRO TENAGLIA, la voce di Mignon, Viaggi nel canto tra Goethe e Schubert, è un'opera prima, particolare ed interessante, dedicata con passione all'arte e alla vita, al passato e al presente, alla sensualità e all'ispirazione spirituale.

Sorprende, per prima cosa, l'idea della struttura, che è semplice di per sé, una volta scoperta, ma che deve aver richiesto un lampo di genialità nell'ideazione iniziale. Il libro intesse un connubio fra l'interpretazione e il commento su di un testo illustre, modello di un particolare genere letterario (il romanzo "Gli anni di apprendistato di Wilhelm Meister" di Goethe), l'analisi filologica di un altro genere artistico, diverso e parallelo al primo (i Lieder di Schubert), e l'invenzione di personaggi e di una "storia" indipendenti, ma legati alle prime due parti..
Infatti, uomini e donne divisi da spazi ed esperienze apparentemente inconciliabili: Magda, moglie e figlia dolorosamente alla ricerca della liberazione; il Maestro di canto, impassibile spettatore di drammi da lui stesso creati; Waldi, pianista insoddisfatto; Adriano, nobile italiano, raffinato conoscitore di musica e liberale anfitrione; Laura, cantante attenta e sensibile, amante di Adriano; sono attirati, all'insaputa l'uno dell'altro, dalla magia dei Lieder di Schubert ispirati da Mignon, personaggio misterioso del romanzo di Goethe. Essi finiscono per incontrarsi durante la conferenza e il concerto che concludono e risolvono la vicenda.
Al di là dei suoi valori, il libro è già apprezzabile per la scelta compositiva e per l'intuizione che la sorregge.

Affascinante e raffinata appare l'analisi della parte musicale che diventa a poco a poco un'avventura, un viaggio negli spazi profondi, dove si intrecciano e si fondono la parola magica della poesia e l'altra parola magica dei suoni. Davvero Mignon in queste pagine aleggia intensa e onnipresente; nella presentazione prima didattica e poi ispirata che ne fa Adriano al suo pubblico titubante, ella acquista una fisicità e una concretezza che catturano il lettore, che vuole piangere con lei e sciogliersi nel suo canto.
L'erudizione delle pagine filologiche è ben inserita nel contesto generale, e viene offerta e resa accessibile anche agli inesperti con chiarezza, anzi, come complemento fondamentale dei percorsi paralleli.
Le citazioni del Wilhelm Meister appaiono opportune nella quantità e nella distribuzione e sollecitano l'interesse per il personaggio di Mignon, lo collocano in un quadro letterario che sembra assumere la funzione di accentuare e insieme sostenere l'evanescenza e la nostalgia evocate dai riferimenti musicali, e che allo stesso tempo accompagna e guida lo snodarsi della storia, o delle storie, dei personaggi. Così, alla fine, ci si rende conto che un legame segreto e imperscrutabile unisce i destini di coloro che si avvicinano a Mignon, il poeta che la crea, il musicista che le dà la voce, gli uomini che ne vengono stregati e che riconoscono nella sua Sehnsucht la dimensione della loro anima.

Un discorso specifico meritano i personaggi del mondo contemporaneo, quelli che la musica riunisce, intrecciandone con mano sicura i destini, nel concerto finale. Fra tutti, i più interessanti sono Magda e il suo apparentemente crudele Maestro. La loro vicenda apre e chiude il libro e assume una strana intensità di risonanza emotiva. Non vale soffermarsi a meditare se sia plausibile o meno in termini di realismo quotidiano. Infatti, il Maestro viene rapito, spiritualmente ma anche fisicamente, nello stesso mondo rarefatto e celeste che è il luogo destinato a Mignon, ad espiare la sua vita "pesante" e ad incontrare una morte per dissolvenza che è la punizione per la compattezza indurita del suo Io. Ma allo stesso tempo, il suo risarcimento sono la felicità e il risveglio.

Il filo che unisce i due è il pianto, irrefrenabile e purificatore, portatore di Conoscenza.
Non appaiono del tutto convincenti Adriano e Waldi. In loro esiste qualcosa di incompiuto, che li conserva allo stato di "idea" e che non sfocia nella credibilità fittizia, propria delle creazioni letterarie. Questi due personaggi sono, in un certo senso, ancora troppo "pensati", una sorta di proiezione di sogni e desideri personali dell'autore, cui non è stato tagliato il cordone ombelicale, non osservati con l'occhio critico e distaccato di chi si è già separato dalla sua opera e la considera altro da sé, vivente di vita propria.
Il loro aspetto, diciamo dionisiaco, si sposa con difficoltà ad altri momenti della narrazione (la conferenza, per esempio, o la continuità affettuosa della relazione del Conte con Laura) in cui essi ritornano sulla terra e assumono comportamenti più banali. Waldi appare più interessante di Adriano, che rimane come sospeso e dissociato tra due personalità che esistono separate e che dovrebbero riannodarsi durante il concerto finale dove i sentieri di tutti si incontrano.
Laura, fra tanti uomini e donne tormentati, è un personaggio lineare e diretto. Eppure è lei a dare la voce a Mignon, ed in modo esemplare. I dubbi non la sfiorano? Possono lo studio e la determinazione soli permetterle di approdare a quel miracolo di interpretazione, alla comprensione del Dolore, dell'Amore, della Nostalgia che la sua natura solare e soddisfatta sembrerebbe escludere? Ovvero, e qui l'ipotesi è interessante, l'altro modo per accedere a Mignon è forse la piena e compiuta conoscenza di se stessi, la realizzazione espansiva del proprio io, e, in termini sintetici, la sensuale e disinibita allegria che Laura offre al Conte? La loro risata allontana bruscamente il pianto di Magda e del Maestro, e rassicura l'incerto futuro oscillante fra due modelli di Waldi.

Il concerto è la meta finale cui convergono le vie più o meno dissestate e dolorose delle persone che hanno incontrato Mignon e che l'hanno riconosciuta. Nulla dunque è casuale. La presenza di Magda e del Maestro è ovvia e predestinata. Come si accenna prima, il percorso di Laura è sereno, ma il coinvolgimento finale di Adriano, il Conte, appare quasi accessorio, frutto ovviamente della sua delicata comprensione musicale, ma soprattutto del legame con Laura e della ricchezza patrimoniale, che lo induce a prestare la villa come sfondo privilegiato all'effimera e perfetta opera d'arte che vi si compie. E' vero che anch'egli appare stregato da Mignon, come dimostra la sua appassionata conferenza. Ma al momento in cui si realizza il miracolo sonoro e poetico, la sua reazione, le sue emozioni rimangono oscure. E Waldi? Come è riuscito a superare i dubbi e le paure che lo segnano e ad offrire un'esecuzione equilibrata e impeccabile, prova evidente della conquistata sicurezza?
Del resto, anche la scrittura si propone diversa nel tracciare le storie di Magda e del Maestro, e la personalità interiore di Waldi e Adriano. Là è sicura e generalmente elevata, soprattutto nel lessico, e insieme invita, attraverso la sintassi lineare, ad un approccio immediato ed emotivo alle vicende della "cantante per caso" e del suo pietrificato Pigmalione. Qui invece presenta delle strane incertezze, delle ripetizioni insistenti e, almeno credo, non volute (gli aggettivi questo e quello, ad esempio, troppo frequenti) e un periodare meno efficace e diretto. Il che riporta all'impressione iniziale di personaggi non del tutto partoriti, anche a livello formale.
Ineccepibile e chiaro lo stile della trattazione musicale, che introduce e guida anche gli indotti, senza grande ansietà, ai misteri delle varianti d'autore.

Ultima riflessione, dedicata alle parti per così dire "oniriche" che intersecano la narrazione e che la concludono. Le "uscite" irreali trovano una loro giustificazione, perché trasferiscono la storia nella dimensione simbolica e formativa che appartiene al libro di Goethe e suggeriscono altri spessori alle esperienze dei personaggi e al senso intero del libro. Qualche dubbio invece sulla coerenza d'insieme dei monologhi di Waldi e del Maestro, proposti come flusso di coscienza, che si inseriscono troppo bruscamente in una dimensione stilistica generalmente tradizionale e nell'opzione complessiva del narratore esterno.
Resterebbe ancora molto da dire, soprattutto sull'aura di magia dolente e morbida di cui l'eterea Mignon impregna le pagine del libro o sui pensieri "musicali", sparsi a commento alle vite e alle scelte dei personaggi, che sono testimonianza di chi ha vissuto la musica come esperienza interiore e come professione e su cui ha costruito un'interpretazione e una teoria personali.

 

DONATELLA RANDONI

 

 

 

 

 

 

 
 
RECENSIONI

  

VALSES
Schubert, Ravel

pf. Alessandro Tenaglia
Velut Luna CVLD 04100
Durata: 65.17 - DDD 2000
Dalla rivista online "SUONO.IT": Alessandro Tenaglia offre in questo apprezzabile disco i dodici Valses nobles op. 77, D 969 (1826) e i trentaquattro Valses Sentimentales op. 50, D 779 (1823) di Schubert; tra le due raccolte compaiono non senza significato i Valses nobles et sentimentales di Ravel (1911). I due Quaderni di Schubert e la Suite di Ravel sono evidentemente legati da ragioni segrete e non, e Tenaglia non gioca solo sui titoli ma affronta l'intrigo delle relazioni (recondite) e delle simpatie (astratte) che il compositore francese deve avere sentito e colto, affermandole, o anche solo proponendole a verifica, nella scelta non casuale del titolo. Sta di fatto che le due raccolte del divino Franz appaiono in una scrittura semplice e trasparente nella geniale economia, ma dettate per la danza; Ravel, operante in tutt'altro universo, disegna anch'egli leggermente i suoi Valzer che aleggiano però, con raffinatezza estrema, solo nello spirito della danza.
Tenaglia sceglie felicemente per Schubert un fortepiano del 1830 e chiede ad esso sonorità forti, concrete, per il ballo di giovani coppie; a Ravel riserva un gran coda moderno, per una lettura rigorosamente letterale, insolitamente scevra di indugi e vaporosità estetizzanti, con momenti addirittura naïf. Si tratta, come si vede, di un disco ideato e realizzato con intenzione e che presenta aspetti francamente interessanti.

Umberto Padroni
S S S qualità musicale
S S S tecnica
Fedeltà del suono 09/2001:

Buono/Ottimo

Bruno Re

 

 

 

 

LIEDER

Fanny Mendelssohn, Mozart, Schubert

mezzosoprano Bianca Simone, fp. Alessandro Tenaglia
Velut Luna CVLD 02300
Durata: 51.16 - DDD 1998

Amadeus 10/1999:

Artistico: nnn

Tecnico: nnnn

a.m.

 

 

 

 

Abruzzi

 

 

 

incroci

 

 

Trieste irlandese

 

 

 

 

 

 

 

 

rane

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amato Veneto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Termoli

 

 

 

 

Neusiedlersee

 

 

 

 

 

 

La Casa 1987-2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mare del Nord

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amburgo

 

 

 

il granchio

 

 

 

Berlino

 

 

 

 

 

 

 

Pantelleria

 

 

Trieste da via Ciamician

 

 

 

 

 

 

 

Trieste

 

 

 

 

 

Roma

 

 

Olga

 

 

 

Sant'Agapito di Lucera

 

Berlino

 

 

 

 

 

Vater Rhein

 

 

 

 

 

 

 

Barcolana

 

 

 

 

 

 

 

Weinberge an der Ahr

 

 

merletti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Il cielo grigio

la casa vuota

il corpo dolente.

Triste il tramonto

(Maria Luisa Filippone Tenaglia)

Avanza spumosa l'onda

tranquilla, ridonda,

ritorna più arzilla,

innasta la cresta biancastra,

lambisce la riva grigiastra

e sassosa; ritorna più lieve,

si trae nel mare.

Lontano rispunta leggera,

avanza costante, tranquilla;

la riva l'aspetta: l'accoglie;

rientra nel gorgo, si spegne,

finisce nel nulla, nel gorgo.

(Maria Luisa Filippone Tenaglia)

Radici